ZWISCHEN DER ZEIT | Tietze Schmuck | Bildhauerin | Otto Jeschke | Maler

27. Juli bis zum 17. September 2021

Tietze Schmuck, geboren 1965 in Nordfriesland, machte von 1983 bis 2001 unterschiedliche Ausbildungen. Sie hatte verschiedene Jobs, bevor sie von 2001 bis 2004 an der Werkkunstschule in Flensburg im Fachbereich Bildhauerei lernte. Seit 2004 ist sie als freischaffende Bildhauerin tätig und seit 2005 in verschiedenen Galerien in Norddeutschland und Dänemark vertreten. Mit heiterer Melancholie erzählen ihre Figuren von der eigenen Welt in der einen Welt. In ihren Holzskulpturen und Bronzen finden Wünsche, Sehnsüchte, Freuden und Ängste ihren Ausdruck. Beim Betrachten und Herumgehen um die Skulpturen ist es, als würden wir die Figuren kennenlernen, zu ihnen Vertrauen aufbauen, um uns schließlich selbst in ihnen zu spiegeln.

„Meine Themen sind Menschenthemen. Hier auf der Erde. Mit einem guten „Draht nach Oben“, zum höheren Selbst, Gott, oder wie auch immer Mensch diesen erhabensten Teil unseres Selbst nennen mag, der uns mit allen und allem verbindet.“ Tietze Schmuck

Otto Jeschke, geboren 1945 in Schleswig-Holstein, studierte zunächst von 1966 bis 1972 Medizin und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Anschließend studierte er bis 1979 Freie Kunst in Kiel bei Gottfried Brockmann, Harald Duwe und Winfried Zimmermann, in Köln bei Karl Marx und in Düsseldorf bei Gerhard Richter. Seit 1980 ist er als freischaffender Maler tätig. Otto Jeschke arbeitet mit handstrukturiertem Temperagrund auf Leinwand. Er benutzt Harzöl-Lasuren mit Pigmenten, um mit Pinsel, Spachtel, Papier und Hand das zu erreichen, was ihm notwendig erscheint.

„Grund meiner Arbeit ist es, die Sinne zu schärfen für das Geschehen zwischen Davor und Danach als zeitlose Mitte der Gegenwart, wo rückläufige auf vorläufige Zeit stößt – Stillstand im kleinsten Bereich, Ort wahrnehmbar reiner Existenz. Als Gleichnis dient u.a. das Geheimnis des Weihers, in dem etwas Hineinversenktes sogleich aus den Augen, nicht aber vom Grund verschwunden ist.“ Otto Jeschke